Gerade für spezialisierte Betriebe in der Region, spielen die handelspolitischen Maßnahmen der EU eine entscheidende Rolle und sind die Basis für kontinuierliches Wirtschaftswachstum. Mit 13 Niederlassungen in 9 Ländern und rund 200 MitarbeiterInnen weltweit ist Axess ein globales Unternehmen, welches sowohl das Headquarter, als auch die Produktionsstätte in Österreich hat.  Aus dem Gespräch mit dem Produktionsleiter ging hervor, dass die Errungenschaften der Europäische Union einen maßgeblichen Teil zu ihrem Wachstum beigetragen haben und eine starke Europäische Union für ihr Unternehmen wichtiger ist denn je. 

Von 03.  bis 06.  April war ich im Rahmen der parlamentarischen Versammlung Europa-Lateinamerika in Panama. In der EUROLAT-Versammlung arbeiten die 75 Mitglieder des Europäischen Parlaments gemeinsam mit den 75 lateinamerikanischen Mitgliedern der Parlamente der Region an einer strategischen Partnerschaft und diskutieren alle Fragen, die für die BürgerInnen der Europäischen Union sowie Lateinamerikas und der Karibik von Bedeutung sind.

Am 20. März 2018 fand die Wahl zum Fraktionsvorsitz der Progressiven Allianz der Sozialdemokraten (S&D) statt. Gianni Pitella legte nach vier Jahren das Amt des Fraktionschefs nieder, da er im Februar in den Italienischen Senat gewählt wurde. Kathleen van Brempt und Udo Bullmann wurden nach einer fraktionsinternen Kampagne als KandidatInnen nominiert. Im Endeffekt wurde der deutsche Udo Bullmann als sein Nachfolger gewählt und führt nun unsere sozialdemokratische Fraktion bis zum Ende der Legislaturperiode an. 

Seit der Wahl 1999 ist Udo Bullmann Mitglied des Europäischen Parlaments, wo er sich unserer Fraktion, der damaligen Fraktion der Sozialdemokratischen Partei Europas (SPE), anschloss. Er ist seitdem Mitglied im Ausschuss für Wirtschafts- und Währungsangelegenheiten. In seiner Arbeit hat sich Udo Bullmann unter anderem als Berichterstatter für eine Reihe von Dossiers vor allem darauf konzentriert, die Finanzmärkte fairer und transparenter zu gestalten.

Ob als Leiter der SPD-Delegation oder zuletzt als Fraktions-Vize, Udo Bullmann hat ein klares Konzept für die Zukunft unserer Bewegung in Europa und ist Sozialdemokrat mit großem Engagement. Wir sagen der wachsenden Ungleichheit aller Art - egal ob wirtschaftlich sozial, territorial oder zwischen den Geschlechtern - den Kampf an! Ich freue mich auf die Zusammenarbeit in der laufenden Legislaturperiode.

Das Land Tirol hat am 1. Jänner die Präsidentschaft der „Europäischen Makroregionalen Strategie“ (EUSALP) übernommen. Nach den Präsidentschaften von Slowenien und Bayern gilt es nun, diese regionen-staatenübergreifende Kooperation weiter voranzutreiben und gemeinsame Herausforderungen auf europäischer Ebene zu bewältigen.

Bei der Auftaktveranstaltung der Tiroler Präsidentschaft wurden die drei thematischen Schwerpunkte der Alpenraumstrategie vorgestellt. Der Aktionsplan konzentriert sich dabei auf: Wettbewerbsfähigkeit und Innovation, nachhaltige Bewirtschaftung von Energie-, Natur- und Kulturressourcen, sowie umweltfreundliche Mobilität und Anbindung.

Angesichts der Transit-Herausforderung im Alpenraum, ist der Vorsitz Tirols ein wichtiges Signal, welches mit Gestaltungsmöglichkeiten verbunden ist. Der Tiroler Zukunftstag am 5. April verdeutlichte einmal mehr, dass wir für das Dauerthema Transit eine europaweite, nachhaltige Lösung brauchen. Letztendlich wird der aktive Wille zur nachbarschaftlichen Kooperation entscheidend sein, um die EU-Alpenraumstrategie effektiv umzusetzen.

Medienbesuche in der Region

Anfang März besuchte ich mehrere MedienvertreterInnen in meiner Heimatregion. Der Kontakt zu den regionalen Medien ist mir besonders wichtig, da sie die Menschen aus meinem Wohnort über meine Arbeit informieren und die Europäische Union letztendlich greifbarer machen. Darum wurde bei den Medienterminen, neben meiner parlamentarischen Tätigkeit, vor allem über regionale Berührungspunkte mit der EU gesprochen. Der einhellige Tenor der Besuche war, dass die Europäische Union eine essentielle Rolle erfülle, um Sicherheit und Frieden in Europa zu gewährleisten. Jedoch müsse man die BürgerInnen grundsätzlich mehr über Europapolitik informieren. Die Bezirksblätter und die Rundschau ließen ihren Worten gleich Taten folgen und haben in zwei inhaltlich recht unterschiedlichen Beiträgen, über meine Tätigkeit als EU-Abgeordnete berichtet.

Die beiden Berichte können Sie hier nachlesen:

-„Oft unterwegs“ – EU Mandatarin Graswander-Hainz über ihren Job (S.13)

http://www.rundschau.at/ePaper/epaper.php?id=59928961

- "Europa hat sehr viele positive Seiten!"

https://www.meinbezirk.at/landeck/politik/europa-hat-sehr-viele-positive-seiten-d2432147.html

 

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