Durchbruch in den Verhandlungen für sichere Verkehrsinfrastruktur

Wien (OTS/SK) - Gestern am späten Nachmittag haben sich die VerhandlerInnen von EU-Parlament und Mitgliedstaaten auf einen Text für die Überarbeitung der Richtlinie über das Sicherheitsmanagement der Straßenverkehrsinfrastruktur geeinigt. Karoline Graswander-Hainz hat für die sozialdemokratische Fraktion verhandelt: „Bei der Infrastruktur können schon geringfügige Änderungen einen großen Unterschied machen. Bessere Markierungen sowie besser les- und erkennbare Schilder erfordern keinen großen Aufwand, retten aber Menschenleben und tragen zur Entwicklung des automatisierten Fahrens auf Europas Straßen bei. Mit den neuen Regeln machen wir einen großen Schritt zur Umsetzung der ‚Vision Zero‘. Bis 2050 soll es keinen einzigen Verkehrstoten mehr auf Europas Straßen geben.“

 Gemeinsam mit der Abstimmung über die verpflichtende Einführung von LKW-Abbiegeassistenten freut sich die SPÖ-Europaabgeordnete über zwei Riesenerfolge für die Verkehrssicherheit an einem Tag: „Die österreichische Regierung verschleppt echte Fortschritte, das EU-Parlament handelt. Wir müssen vor allem Kinder und Menschen, die zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs sind, besser schützen. Als schwächste VerkehrsteilnehmerInnen enden Unfälle für sie besonders oft mit dem Tod oder schweren Verletzungen. Viele der Maßnahmen sind heute bereits verfügbar, günstig und technisch machbar. Einer sofortigen Umsetzung steht also nichts im Weg.“

„Am häufigsten passieren schwere Unfälle nicht auf Autobahnen, sondern auf den Landes- und Bundesstraßen. Darum müssen genau dort die strengsten Regeln für sichere Straßen- und Verkehrsplanung gelten", betont Karoline Graswander-Hainz. "Aus diesem Grund habe ich gemeinsam mit meinen KollegInnen im Europäischen Parlament durchgesetzt, dass die neuen Bestimmungen auch auf diesen Straßen angewendet werden müssen. Das ist ein großer Erfolg und wird dazu beitragen, viele Leben zu retten und Unfälle zu vermeiden.“

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