Tiroler Unfallstatistik zeigt wie notwendig neue Vorgaben für Infrastruktur sind

„Jeder Tote auf Tirols Straßen ist einer zu viel“, reagiert Karoline Graswander-Hainz, verkehrspolitische Sprecherin der SPÖ-EU-Delegation auf die jüngste Veröffentlichung der Tiroler Unfallstatistik für 2018. "Mit der Umsetzung des europäischen Aktionsplans für mehr Straßenverkehrssicherheit können wir die Zahl der Verkehrstoten auf Europas Straßen massiv reduzieren." In vielen EU-Mitgliedsländern stagniert in den letzten Jahren die Zahl der Verkehrstoten, auch in Österreich. Darauf hat die EU-Kommission mit einem Vorschlag zur Überarbeitung der Richtlinie über das Sicherheitsmanagement für die Straßenverkehrsinfrastruktur reagiert. Karoline Graswander-Hainz verhandelt die Überarbeitung für die sozialdemokratische Fraktion.

 „Wir nehmen vor allem jene in den Blick, die zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs sind. Als schwächste VerkehrsteilnehmerInnen enden Unfälle für sie besonders oft mit dem Tod oder schweren Verletzungen. Das zeigen auch die neuesten Zahlen der Unfallstatistik“, so die Imster EU-Abgeordnete. „Mindestanforderungen für Straßenmarkierungen und Straßenverkehrszeichen sind nicht nur sinnvoll, sondern können auch Leben retten. Letztendlich werden ein regelmäßiger Austausch von Best-Practice Modellen und eine europaweite Straßenüberprüfung erforderlich sein, um die Zahl der Verkehrstoten bis 2050 auf null zu senken und damit die „Vision Zero“ zu erreichen“, so die verkehrspolitische Sprecherin der SPÖ im Europaparlament.

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