EU-Parlament fordert Rechtsrahmen für vernetztes und automatisiertes Fahren

Wien (OTS/SK) - „Automatisierung und Vernetzung werden die Automobilbranche grundlegend verändern. Selbstfahrende und miteinander kommunizierende Fahrzeuge werden schon in wenigen Jahren Realität sein. Vor allem mit Blick auf die Sicherheit im Straßenverkehr sind das gute Nachrichten. Als Gesetzgeber sind wir auf diese Entwicklungen aber noch nicht ausreichend vorbereitet", sagt Karoline Graswander-Hainz, Verkehrssprecherin der SPÖ-Europaabgeordneten. 

 

Das EU-Parlament hat in seiner heutigen Abstimmung eine Strategie und rechtliche Grundlage für die Mobilität von Morgen eingemahnt. Die SPÖ-Europaabgeordnete verweist auf viele offene Fragen: „Wie machen wir unsere Infrastruktur zukunftsfit? Wer darf welche Daten speichern? Und wie haftet die Versicherung bei Unfällen? Wir müssen mit den technischen Entwicklungen Schritt halten und Antworten in den Bereichen geben, die vom automatisierten und vernetzten Fahren sehr bald grundlegend verändert werden. Dabei stehen wir auch in Konkurrenz mit den USA und China, wir dürfen den Anschluss nicht verlieren. Von einer zukunftsorientierten Regulierung werden Industrie und BürgerInnen gleichermaßen profitieren.“ Abschließend betont Graswander-Hainz noch einmal das große Potential automatisierter Fahrzeuge: „Richtig umgesetzt, bietet die Automatisierung und Vernetzung Riesenchancen, den Verkehr in Europa sicherer und effizienter zu machen.“

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