Wirkliche Entlastung bringt nur ein wirklicher Paradigmenwechsel

Im Rahmen aktueller Überlegungen für eine Sonder-Fernpassmaut fordert die Bezirksvorsitzende der SPÖ-Imst, Karoline Graswander-Hainz, endlich ein grundlegendes Umdenken: „Ich will, dass der Straßenverkehr endlich einen fairen Anteil für Lärm, Staus und Infrastruktur leistet. Deshalb ist eine Sondermaut für den Fernpass zu begrüßen, vorausgesetzt die Anrainerbevölkerung wird aus dieser Mautpflicht ausgenommen. Die PendlerInnen aus dem verkehrsgeplagten Gurgltal, welche Mangels öffentlicher Anbindung zumeist auf das Auto angewiesen sind, dürfen auf dem Weg in die Arbeit ebenfalls nicht zur Kassa gebeten werden. Nichtsdestotrotz kann die enorme Verkehrsbelastung mit einer Maut nachhaltig nicht gelindert werden. Denn wenn wir weiter Tunnel graben und Straßen ausbauen führt das in erster Linie zu mehr Verkehr auf der Straße, also mehr Belastung für die Bevölkerung. Egal ob Tschirgant- oder Scheiteltunnel, das letzte, was wir brauchen ist eine zweite Transitroute durch Tirol.“

 Die SPÖ-Europaabgeordnete bringt zum wiederholten Mal die Option eines Eisenbahntunnels ins Spiel: „Nur, wenn wir genug Kapazitäten auf der Schiene schaffen und die Kosten für den Transport über die Straße entsprechend den verursachten Kosten für Bevölkerung und Umwelt anpassen, schaffen wir eine langfristige Entlastung. Im EU-Parlament haben wir schon einen Schritt gemacht: Die ökologische LKW-Maut wird Pflicht! Freier Warenverkehr darf nie über der Lebensqualität und Gesundheit der BürgerInnen stehen, weniger Güterverkehr auf der Straße bedeutet weniger Schadstoffe, weniger Emissionen, weniger Lärm und ein Mehr an Verkehrssicherheit.“

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