SPÖ-EU-Handelssprecherin fordert: Rechte der ArbeitnehmerInnen und Umweltstandards durchsetzen!

Wien (OTS/SK) - "Höchste Zeit für einen radikalen Wandel in der Handelspolitik", bekräftigt Karoline Graswander-Hainz, handelspolitische Sprecherin der SPÖ-Europaabgeordneten und ergänzt:  "Dafür muss Nachhaltigkeit ein Grundpfeiler von Handelsabkommen werden. Wenn wir in der EU eine faire Handelspolitik betreiben wollen, braucht es endlich die Möglichkeit für verbindliche Sanktionen bei Verstößen gegen die Rechte der ArbeitnehmerInnen sowie Umweltstandards". 

 Im Handelsausschuss des EU-Parlaments wird heute über das EU-Japan-Abkommen, auch JEFTA genannt, diskutiert. "Leider wieder eine verpasste Gelegenheit, um die Globalisierung gerecht zu gestalten und die Kluft zwischen Gewinnern und Verlierern von Handelsabkommen endlich zu verringern. Japan ist ein hochentwickeltes Land. Umso bedauerlicher ist es, dass man sich nicht auf die Möglichkeit von Sanktionen einigen konnte. Ohne durchsetzbare Nachhaltigkeitskapitel kann es keine modernen Handelsabkommen geben. Die Diskussionen rund um das EU-Japan-Abkommen zeigen wieder einmal:

Ohne verbindliche Vorschriften für mehr soziale Verantwortung von Unternehmen, bleibt vom Handel für alle nur eine schöne Überschrift übrig. Die Kommission scheint es mit ihrer eigenen Strategie, einen Handel von dem alle profitieren, nicht sehr ernst zu meinen", so Graswander-Hainz.

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