EU-Verordnung bringt Klarheit über Preise in der Paketzustellung

Wien (OTS/SK) - „Immer mehr Waren und Dienstleistungen werden über das Internet gekauft, der Online-Handel boomt. Während davon bisher hauptsächlich große, multinationale Unternehmen profitieren, werden Ländergrenzen für KonsumentInnen und kleine Unternehmen beim Bestellen und Verkaufen im Internet plötzlich wieder ganz real. Kosten für den Versand von Paketen von einem Mitgliedstaat in den anderen sind teilweise fünfmal höher als Inlandstarife“, sagt Karoline Graswander-Hainz, EU-Abgeordnete der SPÖ und Mitglied im zuständigen Ausschuss für Verkehr und Tourismus. 

 Im EU-Parlament wird heute über eine Verordnung zu grenzüberschreitenden Paketzustelldiensten abgestimmt. Dabei geht es vor allem um Transparenz im Kampf gegen ungerechtfertigt erhöhte Zustellgebühren: „Paketzusteller müssen in Zukunft ihre Preise veröffentlichen. Über die Preise beim Versand und Rückversand müssen KundInnen lückenlos informiert werden. Durch die Veröffentlichungspflicht können Preise verglichen werden. So sollen ungerechtfertigt hohe Tarife reduziert werden“, erklärt Graswander-Hainz.

„Wir SozialdemokratInnen haben darüber hinaus auch Transparenz im Bereich der Arbeitsbedingungen durchgesetzt. Unternehmen mit mehr als 50 Angestellten müssen in Zukunft über Anstellungsverhältnisse und engagierte Subunternehmen informieren, um so unfaire Geschäftspraktiken und prekäre Beschäftigungsverhältnisse aufzudecken“, schließt Karoline Graswander-Hainz.

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